Seilausstoß
Hydraulische Vorrichtung an der Forstseilwinde, die das Stahlseil aktiv von der Trommel abzieht — du musst es nicht mehr per Hand hangaufwärts tragen.
Auch bekannt als: Seilausschuss
Definition
Der Seilausstoß schiebt das Seil typischerweise 80–120 Meter hangaufwärts zum nächsten Stamm — während du den Traktor bereits in Position bringst. Das spart pro Tag mehrere hundert Meter Fußweg mit schwerem Seil und macht Ein-Mann-Betrieb erst wirklich effizient. In Kombination mit Funk läuft alles vom Gürtel aus: Du stehst beim Stamm, schickst das Seil raus, schlägst an, holst es ein. Bei KGD ist Seilausstoß Standard-Ausstattung der SA-Serie und Q-Serie.
Abgrenzung
- Seilausstoß ist kein Antriebs-Element der Trommel — er schiebt das Seil zusätzlich.
- Mechanische Seilwinden (M-Serie) haben keinen Seilausstoß.
- Im Englischen oft „rope ejection“ oder „cable thrower“ genannt.
Verwandte Begriffe
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Bauart
Längstrommelwinde
Elektrohydraulische Kettenwinde, deren Trommelwelle parallel zum Schild der Winde liegt — die meistverbreitete Forstseilwinden-Bauart bei KGD.
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Bauart
Quertrommelwinde
Elektrohydraulische Kettenwinde, deren Trommelwelle quer zum Schild der Winde liegt. Die Bauart ermöglicht Spulqualität einer Getriebewinde zum Preis einer Kettenwinde.
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Komponente
SBS (Sonderbremssystem)
Königswieser-Bremssystem, das den Bremszylinder über einen Hydraulik-Ölstoß stufenweise statt schlagartig öffnet — die Spannung wird kontrolliert vom Seil genommen.
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Bauart
Einlaufbremse
Hydraulische Bremse, die das Stahlseil beim Einzug dosiert verzögert — verhindert ruckartiges Einlaufen, sorgt für sauberes Aufspulen auf der Trommel.
