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Kernbegriff

Forstseilwinde

Maschinelle Zugvorrichtung am Traktor, die ein Stahlseil motorisch ein- und auszieht, um gefällte Bäume aus schwer zugänglichem Gelände zur Rückegasse zu rücken.

Auch bekannt als: Forstwinde Seilwinde Forst Rückewinde

Definition

Die Forstseilwinde ist das zentrale Werkzeug der bodengebundenen Holzernte. Sie wird hinten an den Traktor angebaut (Heck-Dreipunkt, Kat I/II/III) und über die Zapfwelle oder elektrohydraulisch angetrieben. Über ein Stahlseil — typische Längen 60–120 m — werden gefällte Stämme zum Traktor gezogen. Tonnage-Klassen reichen von 3,5 bis 10,5 t Zugkraft. Die Forstseilwinde ist Pflicht bei Hangarbeit ab ca. 35 % Neigung und Standard im professionellen Kleinwald.

Abgrenzung

Eine Forstseilwinde ist nicht: – Eine 12-V-/230-V-/Akku-Winde aus dem Heimwerker-Bereich – Ein Rückewagen mit Kran (eigene Maschinengattung) – Eine Werkstatt- oder Anhänger-Winde – Eine Bergungs-/Berge-Winde aus dem Offroad-Bereich

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