Schild der Winde
Die rückseitige Stahlplatte der Forstseilwinde, gegen die der Stamm beim Heranziehen anschlägt. Bezugspunkt für die Bauart-Bezeichnung „Längstrommel" (parallel) oder „Quertrommel" (quer).
Auch bekannt als: Windenschild Anbauplatte der Winde
Definition
Das Schild der Winde ist die Anbau-Platte, die direkt an der Maschine sitzt — nicht zu verwechseln mit dem Polterschild, das ein eigenständiges Anbaugerät vorne oder hinten am Traktor ist. Beim Heranziehen eines Stamms drückt das Holz gegen das Schild der Winde und stabilisiert dadurch das Gespann. Die Bauart-Kategorisierung „Längstrommelwinde“ (Trommel parallel zum Schild) und „Quertrommelwinde“ (Trommel quer zum Schild) bezieht sich genau auf diese Platte — nicht auf die Fahrtrichtung des Traktors und nicht auf das Polterschild.
Abgrenzung
- Schild der Winde ≠ Polterschild. Das Polterschild ist ein eigenes Produkt, das vorne oder hinten als Holzanschlag und/oder Frontballast dient. Beide Begriffe sind nicht synonym verwendbar.
- Bei Bauart-Erklärungen immer „Trommel parallel/quer zum Schild der Winde“ — nie „zur Fahrtrichtung“, nie „zur Achse“.
Verwandte Begriffe
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Kernbegriff
Forstseilwinde
Maschinelle Zugvorrichtung am Traktor, die ein Stahlseil motorisch ein- und auszieht, um gefällte Bäume aus schwer zugänglichem Gelände zur Rückegasse zu rücken.
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Bauart
Längstrommelwinde
Elektrohydraulische Kettenwinde, deren Trommelwelle parallel zum Schild der Winde liegt — die meistverbreitete Forstseilwinden-Bauart bei KGD.
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Bauart
Quertrommelwinde
Elektrohydraulische Kettenwinde, deren Trommelwelle quer zum Schild der Winde liegt. Die Bauart ermöglicht Spulqualität einer Getriebewinde zum Preis einer Kettenwinde.
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Zubehör
Polterschild
Eigenständiges Anbaugerät für den Traktor — wahlweise Heck oder Front — das Holzpolter formschlüssig anschlägt und durch konfigurierbares Gewicht zugleich als Frontballast…
