Mechanische Seilwinde
Forstseilwinde, deren Kupplung über ein mechanisches Gestänge betätigt wird — ohne elektrohydraulischen Steuerblock.
Auch bekannt als: M-Serie Zapfwellen-Seilwinde
Definition
Mechanische Seilwinden (KGD-M-Serie) sind die einfachste Bauart: kein Hydraulikblock, keine Elektronik, kein Funk-Anschluss. Bedienung läuft über mechanische Hebel direkt am Traktor. Robust, günstig, wartungsarm — geeignet für Gelegenheitsnutzer, kleine Schlepper und einfache Einsätze, bei denen Funk und Komfort nicht entscheidend sind.
Abgrenzung
- Mechanische Seilwinde ist nicht funkfähig — auch nicht nachrüstbar (kein Hydraulikblock).
- M-Serie ist nicht „minderwertig“, sondern bewusst reduziert.
- Der Begriff bezieht sich auf den Antrieb (mechanisch über Zapfwelle), nicht auf den Trommel-Antrieb (Kette/Getriebe).
Verwandte Begriffe
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Kernbegriff
Forstseilwinde
Maschinelle Zugvorrichtung am Traktor, die ein Stahlseil motorisch ein- und auszieht, um gefällte Bäume aus schwer zugänglichem Gelände zur Rückegasse zu rücken.
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Bauart
Kettenwinde
Forstseilwinde, deren Antrieb über ein Kettenrad und eine Antriebskette mit der Zapfwelle verbunden ist — günstiger als Getriebewinden, dafür mit etwas rauerer…
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Bauart
Längstrommelwinde
Elektrohydraulische Kettenwinde, deren Trommelwelle parallel zum Schild der Winde liegt — die meistverbreitete Forstseilwinden-Bauart bei KGD.
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Bauart
Quertrommelwinde
Elektrohydraulische Kettenwinde, deren Trommelwelle quer zum Schild der Winde liegt. Die Bauart ermöglicht Spulqualität einer Getriebewinde zum Preis einer Kettenwinde.
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Zapfwelle
Antriebswelle am Heck (oder Front) des Traktors, die rotierende Leistung an Anbaugeräte abgibt — die direkte Antriebsquelle für mechanische Seilwinden.
